Seife und Seifenschale – Herkunft, Geschichte & Entwicklung

von | 10. September 2019 | Hintergrundwissen

Wie wichtig Seife für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Aber was ist eigentlich mit der Seifenschale? Zugegeben, im Vergleich zur Seife selbst, spielt die Schale eigentlich nur eine Nebenrolle. Trotzdem sorgt das kleine Badaccessoire für eine persönliche Note und kann aus einem 0815 Bad einen stilvollen Raum machen. Was ebenfalls oft vergessen wird, dass selbst die schönste und beste Seife nicht lange ohne diesen kleinen meist eher unauffälligen Partner überleben würde und trotzdem, die meisten Leute machen sich kaum Gedanken über das Thema Seifenschale. Außer man stolpert mal wieder beim Badputzen über sie.

Da man Sachen mehr wertschätzt, wenn man sie besser kennt, wollen wir uns heute mal mit der Geschichte der Seife und somit auch der Entstehung des unterschätzen Helferleins befassen und warum es so wichtig ist.

 

Die erste Seife

Die Geschichte der Seife reicht viele Jahrhunderte zurück. Bereits 4.500 v. Chr. verewigten die Sumerer, eine frühe Hochkultur auf dem Gebiet des heutigen Iraks, auf einer Tontafel das erste Seifenrezept in Keilschrift. Die Vorform der Seife bestand aus alkalischer Pottasche, die man aus verbrannten Pflanzen und Hölzern gewann sowie Ölen. Diese frühe Seife wurde vor allem als Heilsalbe verwendet. Auch die Ägypter, die Germanen und Gallier verwendeten ähnliche Seifenformen und die Römer übernahmen diese Bräuche ebenfalls. Trotzdem wurde Seife erst ab dem 2. Jahrhundert nach Christus zur Körperreinigung verwendet. Das Wort Seife (lat. Sapo) geht übrigens auf eine alte römische Legende vom Mount Sapo zurück. Ein Feuer hatte die Wälder verbrannt und die Asche wurde entlang der Ufer des Flusses Tiber gespült. Als sich die Asche dort mit dem tierischen Talg und dem Ton vermischte, bildete sich eine natürliche Seife, die das Wäschewaschen in diesem Fluss viel einfacher machte als sonst wo.

Naturseife aus Olivenöl

 

Feste Seife

Das feste Seifenstück, wie wir es heute kennen, wurde erst wieder Ende des 17. Jahrhunderts gesellschaftsfähig. Davor war es verpönt sich mit Wasser und Seife zu waschen. Als der Chemiker Nicolas Leblanc 1791 schließlich ein Verfahren zur künstlichen Herstellung von Soda – ein Natriumsalz, das für die Seifenherstellung unerlässlich war, erfand, war auch der Weg für die Massenproduktion geebnet. Leider blieb immer noch ein Problem bestehen: Die festen Seifen waren rutschig und hielten sich nicht sehr lange, wenn sie in den früheren Badewannen zurückgelassen wurden.

 

Seifenschalen

Die frühen Seifenschalen wurde meist aus Metalldrähten hergestellt. Wer etwas mehr Geld hatte, ließ sich Seifenschalen aus Keramik oder Porzellan fertigen. Aber egal aus welchem Material. Die Seifenschalen hatten damals wie heute schon den gleichen Zweck. Nämlich die Seifen so lange wie möglich haltbar zu machen. Dafür wurden die Schalen so konzipiert, dass Luft um die Seife strömen kann, um diese zu trocknen.

 

Seifenschale von TreeBox

Genau nach diesem Prinzip haben auch wir von TreeBox unsere Seifenschale entworfen. Durch das Design kann die Luft zirkulieren und die Seife kann ganz natürlich austrocknen, ohne dass sich Feuchtigkeit staut und die Seife matschig wird. Da wir gerne natürliche Materialien unterstützen, haben wir uns bei der Materialauswahl für Sandstein entschieden. Durch die minimalistische Erscheinung lässt sich unsere Seifenschale problemlos mit anderen Badaccessoires kombinieren und passt so in jedes Badezimmer. Natürlich kannst Du die Seifenablage auch verschenken und so bei jedem „Händewaschen“ in positiver Erinnerung bleiben.

Du möchtest wissen, warum es sich lohnt auf feste (Natur-)Seife umzusteigen? Dann solltest Du unbedingt unseren Beitrag „3 Gründe warum auch Du auf feste Naturseife umsteigen solltest!“ lesen!

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