Seife selber machen mit Kindern – Deine DIY-Anleitung

von | 18. August 2019 | Hintergrundwissen

Seife herstellen ist kein Kinderspiel? Von wegen! Neben dem sogenannten Kalt- und Heißverfahren gibt es nämlich auch noch andere Wege Seifen herzustellen und die kommen ganz ohne den Einsatz von gefährlichen Chemikalien aus. So steht einem gemütlichen Bastelnachmittag an einem verregneten Sonntag nichts mehr im Wege und aus eigener Erfahrung wissen wir, wie sehr Kinder es lieben zu basteln, zu experimentieren und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ein weiterer toller Nebeneffekt ist zudem, dass so tolle Geschenke z.B. für die Großeltern entstehen. Also ran ans Werk!

 

Das richtige Werkzeug

Die Herstellungsmethode, die wir Dir heute vorstellen, kommt mit sehr wenigen Materialien aus und es wird keine Herdplatte oder Mikrowelle benötigt. So können auch die Kleinsten schon mithelfen. Hier eine kurze Zusammenfassung, was benötigt wird:

 

  • Küchenreibe
  • Seifenstücke, Seifenreste oder Seifenflocken*
  • Schüssel
  • Wassersprüher
  • Plätzchenausstecher oder lustige Eiswürfelform* aus Silikon
  • Seifen- oder Lebensmittelfarben (Optional)
  • Parfümöle oder ätherische Öle (Optional)
Selbst hergestellte Zitronenseife

 

Herstellung

Als erstes sollte der Küchentisch gesichert werden. Hierfür eignet sich entweder etwas Zeitung oder eine Waschtuchtischdecke. Sind die Vorkehrungen getroffen kann es auch schon los gehen.

 

  1. Entscheidest Du dich für die Benutzung von Seifenstücken oder Seifenresten, müssen diese zunächst mit einer Reibe in feine Späne in eine Schüssel gehobelt werden. Je nach Alter sollte das Kind hierbei unterstützt werden, um Verletzungen zu vermeiden. Selbstverständlich kannst Du auch einfach schon zu fertigen Seifenflocken aus dem Bastelladen greifen.

 

  1. Nun müssen die Seifenspäne formbar gemacht werden. Hierzu nutzen wir Wasser. Allerdings nur ganz wenig. Am Besten arbeitest Du mit einem Wassersprüher und startest zunächst mit einem einzigen Sprühstoß. Anschließend mit den Händen alles gut durchkneten. Kinder lieben diesen Schritt!

Hinweis: Ist die Textur noch zu bröselig kannst Du ruhig nochmal einen Spritzer Wasser zu den Seifenspänen geben.

 

  1. Wurden farblose Seifenreste oder Seifenflocken verwendet, kann man die Späne nun in verschiedene Schüsseln aufteilen und mit Lebensmittel- oder Seifenfarbe einfärben. Den besten Eindruck hinterlässt unserer Erfahrung nach übrigens Cochenillerot A (E124)*. Aber probiere ruhig selbst etwas rum.

 

  1. Neben der Beigabe von Farben können auch Parfümöle, ätherische Öle* oder auch Samen und Blüten in die Maße eingearbeitet werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Nur übertreiben sollte man es nicht.

 

  1. Ist die Auswahl getroffen und die Seifenmasse fertig geknetet, geht es an das Formen. Hier kann man entweder zu Plätzchenformen greifen oder zu lustigen Eiswürfelformen aus Silikon. In beiden Fällen muss die Seife aber hineingeknetet werden. Natürlich können mit den Händen auch kleine Kugeln o.ä. geformt werden. So erhält man eine große Variation an verschiedenen Seifen.

 

  1. Ist die Seife geformt, muss sie erst einmal in der Form bleiben. Am besten für 24 Stunden. Anschließend kann die Seife vorsichtig herausgelöst werden. Vor der Benutzung der Seifen sollte allerdings noch ein bis zwei Wochen Trocknungszeit eingeplant werden, damit die Seifen schön fest werden.

 

Seifensäckchen von TreeBox

Wir hoffen, Dir hat unsere kleine Anleitung für die Seifenherstellung mit Kindern gefallen. Falls Du die Seifen an Familie und Freunde verschenken möchtest, aber noch auf der Suche nach der richtigen Verpackung bist, kannst Du ja mal einen Blick auf unsere Seifensäckchen werfen. Beim Kauf erhältst Du zudem einen ausführlichen Seifenguide mit Rezepten und Informationen zum Arbeiten mit Lauge beim Kalt- und Heißverfahren kostenlos dazu.

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