Die Verpackung von TreeBox – Warum eigentlich kein Plastik?

Die Verpackung von TreeBox – Warum eigentlich kein Plastik?

Landet Plastikmüll in der Natur, belastet er das Ökosystem auf Jahrhunderte. So braucht beispielsweise eine handelsübliche PET-Flasche rund 450 Jahre, bis sie zersetzt ist. Weltweit werden jährlich sogar mehr als 300 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert, wovon zwischen 4,8 – 12,7 Millionen Tonnen im Meer landen. 62% des Plastikmülls stellen dabei Einwegverpackungen aus Europa dar und auch Deutschland bildet hier keine Ausnahme. Mit 11,7 Tonnen belegen wir sogar Platz 1 in der EU, wenn es um den Verbrauch von Plastik geht. Lediglich 42% des Plastik-Mülls werden hingegen in Deutschland recycelt.

Wie lange braucht der Müll im Meer um abgebaut zu werden?

Quelle: Bundesumweltamt

Das Problem: Mikroorganismen sind nicht in der Lage Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Zusätzlich gelangen bei der Zersetzung vieler Kunststoffe giftige und hormonell wirksame Zusatzstoffe wie Weichmacher oder UV-Filter in die Umwelt.

Wie wichtig ein bewusster Umgang mit dem Thema Plastik ist, zeigt auch ein Ereignis jüngster Natur. Bei der Obduktion eines abgemagerten kranken Cuvier-Schnabelwals, der immer wieder an der norwegischen Westküste flache Gewässer aufsuchte, wurden 30 Plastiktüten und jede Menge Mikroplastik im Magen festgestellt. Vermutlich hatte das Plastik einen Pfropfen im Magen gebildet, der für die starke Unterernährung verantwortlich war. Aber auch andere Lebewesen, wie Robben, Vögel oder Schildkröten leben gefährlich. Dabei sind auch wir keine Ausnahme. Denn am Ende landet das Mikroplastik auch auf unseren Tellern. So enthält zum Beispiel eine Mahlzeit Muscheln geschätzt 90 Partikel Mikroplastik.

Trotz alledem gehören Verpackungen zu unserem täglichen Leben. Sie schützen Waren vor unliebsamen Umwelteinflüssen, wie Beschädigungen und Verschmutzungen und informieren den Verbraucher durch aufgedruckte Hinweise über Inhalt und Verwendung.

Wir von TreeBox haben uns daher lange Gedanken über das Thema gemacht, und wie wir unseren Beitrag zur Reduzierung von Verpackungsmüll leisten können, zumal laut dem Umweltbundesamt der Bedarf an Verpackungen kontinuierlich steigt. Die Lösung des Problems könnte dabei fast nicht offensichtlicher sein: Verzicht auf unnötige Verpackungen. Denn Abfall, der nicht entsteht, ist immer noch der beste Abfall.

Aus diesem Grund findet Ihr bei TreeBox keine mehrfach in Plastik verpackten Produkte. Da Verpackungen jedoch nicht immer vermeidbar sind, haben wir uns für die einfache aber doch sehr effektive Papierverpackung entschieden. Sie schützt die Waren nicht nur vor Stößen, sondern stellt auch einen wertvollen Rohstoff dar, der fast vollständig im Stoffkreislauf verbleibt. „Recycling“ lautet das Zauberwort und auch in dieser  Hinsicht ist Deutschland ganz vorne mit dabei.

Von der Papiererzeugung bis hin zur Altpapierverwertung

Quelle: Verband deutscher Papierfabriken

Grundlage hierfür bildet das duale System, das in Umlauf gebrachte Verpackungen ökologisch der Verwertung zuführt. Rechtsgrundlage stellt die in 1991 in Kraft getretene Verpackungsverordnung dar. Besonders das Recycling von Altpapier hat dabei in Deutschland eine lange Tradition und mit einer Verwertungsquote von etwa 80% liegt die Quote von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton, die recycelt werden sogar über dem gesetzlich festgeschriebenen Wert von 70%.

Tatsächlich kann jedes Papier bis zu circa siebenmal recycelt werden und wer weiß, welche Reise unserer kleinen TreeBox-Verpackung noch bevorsteht!?

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